Brief an den NRW-Gesundheitsminister

 

Der Verein „Aktion B“ hat sich mit einem Brief an Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, gewandt und auf eine dringend erforderliche Änderung der Altersbeschränkung für das Mammographie-Screening hingewiesen. Bislang endet die Teilnahme an dieser wichtigen Vorsorgemaßnahme für Frauen mit dem Erreichen des 70. Lebensjahrs. Diese Altersgrenze sollte jedoch nach Auffassung des Vereins auf das 80. Lebensjahr ausgedehnt werden. Zum einen haben wir aus vielen Gesprächen erfahren, dass sich  die betroffenen Frauen im Alter angesichts niedriger Renten diese Untersuchung finanziell nicht leisten können, zum anderen erkranken viele Frauen, die älter als 70 sind, an Brustkrebs.

Auch wenn das Mammographie-Screening in der Verantwortung des Bundes liegt, wollen wir doch den NRW-Gesundheitsminister auf die Problematik aufmerksam machen und darauf verweisen, dass beispielsweise Schleswig-Holstein mit einem eigenen Modellversuch jüngere Frauen in den Kreis der Teilnehmerinnen aufgenommen und so eine Verbesserung erreicht hat.

Wir sind gespannt auf die Antwort aus dem Ministerium. Gleichzeitig  werden wir aber auch nach der Wahl eines neuen Bundesgesundheitsministers oder einer neuen Ministerin für dieses Thema sensibilisieren.

Hier geht es zum Brief.

 

 

Glück in Tüten

„Oh Glück, das kann ich gebrauchen“, so reagierten viele Frauen, als sie während des Adventmarktes „Eine Tüte Glück“ geschenkt bekamen.

Mit dieser eher ungewöhnlichen Aktion haben die Frauen des Vereins „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein e.V.“ auf die Bedeutung der Früherkennung bei Brustkrebs aufmerksam gemacht. Kein Wunder also, dass die insgesamt 500 Tüten mit dem hübschen Aufkleber „Eine Tüte Glück“ und dem informativen wie entspannenden Inhalt ganz schnell verteilt waren.

Dabei nutzten die Mitgliedsfrauen die Gelegenheit, mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen. Denn leider nutzen noch viel zu wenige Frauen das Angebot zur Früherkennung und nehmen die Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr.

Allerdings möchte „Aktion B“ nicht durch Schreckensbilder, sondern durch positive Aspekte und Kreativität zur Achtsamkeit aufrufen und startet deshalb seit der Gründung im Dezember 2010 immer wieder besondere Ausstellungen und Aktionen, in deren Mittelpunkt die Brustgesundheit steht. Unterstützt wird der Verein dabei durch viele Künstlerinnen vom Niederrhein, die sich an den Ausstellungen mit ihren Werken beteiligen.

Es war das dritte Mal, dass der Verein seine „Glücktüten“ verteilte. Eine weitere Aktion erfolgt am Samstag, 9. November, ab 12 Uhr, in Dinslaken.

 

Auf dem Foto sind zu sehen: Cornelia Holländer, Bärbel Reining-Bender und Rita Nehling-Krüger (v.l.n.r.).

 

Samstag gibt’s Glück in Tüten

Auf „Eine Tüte Glück“ dürfen sich die Besucherinnen der Weseler Innenstadt am Samstag, 2. Dezember, freuen. Ab 11 Uhr will der Verein „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ wieder mit einer ganz besonderen Aktion auf sich und sein Anliegen aufmerksam machen und verteilt im Eingangsbereichs des Adventmarktes auf dem Großen Markt 500 pinkfarbene „Glückstüten“.

Die Tüten enthalten nicht nur etwas Süßes und etwas Entspannendes, sondern auch ein glänzendes Kärtchen, das die Frauen daran erinnern soll, auf sich und ihre Brustgesundheit zu achten. Der Verein möchte die Gelegenheit im Advent nutzen, ein so wichtiges Thema an die Frau zu bringen.

Am Samstag, 9. Dezember, ab 12 Uhr, werden die Vorsitzende des Vereins, Dr. Daniela Rezek, und ihre Stellvertreterin Barbara Muhr „Eine Tüte Glück“ in Dinslaken im Bereich der Neutor-Galerie verteilen.