Pink Schuh Day 2019 im Schaufenster

Der Verein „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ setzt seinen gelungenen „Pink Schuh Day“ auch in diesem Jahr fort. Am 12. Oktober lautet unser Motto „Erst im Schaufenster, dann bei Ihnen zu Hause“. Dahinter verbirgt sich ein ganz besonderer Schuhverkauf, denn die künstlerisch gestalteten pinkfarbenen Schuhe sind zuvor eine Woche lang in Schaufenstern in den Innenstädten von Wesel, Dinslaken, Emmerich und Kleve zu sehen, bevor sie dann zwischen 11 bis 14 Uhr an neue Besitzerinnen verkauft werden. Erstmals fließt der Verkaufserlös an den von „Aktion B“ gegründeten Hilfsfonds.

Im Gegensatz zum „Pink Schuh Day 2018“ wird in diesem Jahr nur eine kleine Zahl von außergewöhnlich gestalteten Schuhe verkauft. Diese 65 Kunstobjekte werden am 7. Oktober in vier Schaufenstern aufwendig dekoriert – dafür ist extra ein Liegestuhl zum Thema Schuhe kreiert worden -, damit sich die späteren Käuferinnen schon mal anschauen können, welchen Schuh sie denn gerne am Samstag, 12. Oktober kaufen wollen.

Vier Einzelhandelsgeschäfte unterstützen den Verein bei seiner diesjährigen Aktion und stellen eine Woche lang jeweils ein Schaufenster für diese Präsentation zur Verfügung.

Wesel: Mensing, Hohe Straße 1a;

Dinslaken: Adino Zamano, Neustraße 24;

Kleve: Mensing Kavarinerstraße 1-3;

Emmerich: Thesing Schuhmode, Hühnerstraße 14.

Der Verkaufserlös der extravaganten pinkfarbenen Schuhe fließt in unser Hilfsprojekt für an Brustkrebs erkrankte Frauen, die sich unverschuldet in finanziellen Schwierigkeiten befinden und kurzfristig eine Unterstützung benötigen. Der Fonds soll unmittelbare Hilfe leisten.

Spende für pinke Schuhe

Pinke Schuhe, fantasievoll gestaltet, haben für „Aktion B“ im vergangenen Jahr viel Arbeit, aber auch ganz viel Aufmerksamkeit gebracht. Nach dem erfolgreichen „Pink Schuh Day“ am 1. Juli auf dem Großen Markt in Wesel setzte der Verein diese Aktion im Miniformat in Emmerich fort. Und konnte nun eine Spende in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen.

Das Team der Emmericher Wirtschaftsförderung um Verena van Niersen hatte die  Veranstaltung in Wesel interessiert verfolgt und Kontakt mit der Vereinsvorsitzenden Dr. Daniela Rezek aufgenommen und ihr den Vorschlag unterbreitet, einen Teil der verbliebenen Schuhe in diversen Schaufenstern von Geschäftsleuten in Emmerich auszustellen und die Schuhe zum Verkauf anzubieten. Ursprünglich sollte dies nur im Brustkrebsmonat Oktober stattfinden, wegen der großen Aufmerksamkeit wurde diese Aktion dann allerdings um die Monate November und Dezember verlängert.

Jetzt konnte Dr. Daniela Rezek aus der Hand von Emmerichs Bürgermeister Peter Hinze den Verkaufserlös in Höhe von 1000 Euro entgegennehmen. Die Stadt hatte die Summe des Einzelhandels auf diesen Betrag aufgerundet. Im Namen des Vereins bedankte sich die Vorsitzende ganz herzlich und stellte gleichzeitig vor, welche Pläne „Aktion B“ unter anderem mit dieser Spende hat. So möchte der Verein einen Fonds auflegen, um Frauen zu unterstützen, die aus finanziellen Gründen nicht die Möglichkeiten der Brustkrebs-Vorsorge nutzen können. Also beispielsweise nicht die Fahrt zum Mammographie-Screening bezahlen können.

Bericht in der NRZ Emmerich
www.nrz.de/staedte/emmerich-rees-isselburg/pinke-schuhe-brachten-in-emmerich-1000-euro-fuer-aktion-b-ein-id216751169.html

„Aktion B“ beim Frauenempfang

Es ist schon eine liebgewordene Tradition: Beim Empfang der Stadt Wesel anlässlich des Internationalen Frauentages  im Rathaus präsentiert sich der Verein „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ den vielen Besucherinnen und stellt seine Arbeit vor. Am Informationsstand gab’s Gelegenheit zu Gesprächen mit den Mitgliedsfrauen, die von zahlreichen Besucherinnen gerne genutzt wurde.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Entsprechend auch das Motto der Veranstaltung: „100 Jahre durch dick & dünn“. Klar, dass Bürgermeisterin Ulrike Westkamp auf die Verwirklichung der gesteckten Ziele in ihrer Rede einging.

Schriftstellerin Nicole Staudinger nahm humorvoll ein weiteres Thema in den Fokus. Sie hatte ihren Vortrag überschrieben mit „Ich nehm schon zu, wenn andere essen“. Gleichzeitig forderte sie ihre Zuhörerinnen natürlich auch zur Achtsamkeit auf. Ein Anliegen, das „Aktion B“ ebenfalls seit der Vereinsgründung verfolgt und das auch während des Empfangs im Rathaus immer wieder angesprochen wurde. Überhaupt registrierten die Vereinsfrauen ein großes Interesse an der Arbeit und den Aktivitäten von „Aktion B“.

Eine Tüte Glück und Sonnenschein

Bei strahlend schönem Vorfrühlingssonnenschein verteilte „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ auf dem Loikumer Bauernmarkt „Eine Tüte Glück“ an die Marktbesucherinnen. Gerne nahmen die Frauen die kleine Aufmerksamkeit entgegen und freuten sich über das unerwartete Geschenk.

Manche Kundin nutzte die Gelegenheit und ließ sich von den Mitgliedsfrauen des Vereins über die Arbeit und die Ziele von „Aktion B“ informieren. Kein Wunder, dass Dr. Daniela Rezek,  Barbara Muhr, Rita Nehling-Krüger und Bärbel Reining-Bender am späten Nachmittag denn auch ein positives Fazit dieser ersten Aktion in Hamminkeln zogen.

Besuch bei Sabine Weiss

Ein großes Lob für die engagierte Arbeit im Bereich der Brustgesundheit zollte Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, der Vorsitzenden des Vereins „Aktion B“, Dr. Daniela Rezek, und ihrer Stellvertreterin Barbara Muhr. Die CDU-Politikerin hatte die Vereinsvertreterinnen eingeladen, um sich über die Aktivitäten informieren zu lassen.

Im Gespräch ging Sabine Weiss auch auf das Anliegen von „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ nach einer Anhebung der Altersbegrenzung beim Mammographie-Screening ein. Nachdem die Mitgliedsfrauen bei ihren zahlreichen Aktionen auf dieses Thema aufmerksam gemacht worden waren, hatte sich der Verein zunächst im Dezember 2017 an die verantwortlichen Landespolitiker in Nordrhein-Westfalen und eben jetzt an die Staatssekretärin gewandt. Sie werde die Anregung in Berlin weitergeben, versprach Sabine Weiss und regte gleichzeitig an, vor Ort um weitere Unterstützerinnen für die Ausweitung des Screening zu werben.

Darüber hinaus bestärkte Frau Weiss die beiden Vorsitzenden darin, die außergewöhnlichen und unverwechselbaren Projekte und Aktionen zur Früherkennung von Brustkrebs fortzusetzen. Die zahlreichen eigenständigen Ideen, die „Aktion B“ bislang bereits entwickelt und in die Öffentlichkeit getragen hat, stießen bei der Staatssekretärin auf große Anerkennung. Schließlich erfolgt die gesamte Arbeit ehrenamtlich und wird nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.